HeLGA: Heterogenitätsorientierte Lehre - Gelingensbedingungen und Anforderungen

Das Forschungsprojekt HeLGA evaluiert, welche im Rahmen des Qualitätspakts Lehre geförderten Maßnahmen hilfreich sind, um die Chancen aller Studierenden auf einen erfolgreichen Studienabschluss zu erhöhen. Sein Hauptanliegen ist es, in Abhängigkeit von der Inanspruchnahme, zu erfassen, wie hochschulische Förderangebote (z.B. Vor- und Brückenkurse) Studierende in ihrem Studium unterstützen.
Da ein Großteil dieser Angebote vor allem in den MINT-Fächern bereitgestellt wird – weil hier die Durchfall- und Abbruchquoten noch relativ hoch ausfallen – werden Bachelor-Studierende in den Fächern Mathematik, Ingenieurs-, Natur- und Technikwissenschaften untersucht. Dazu werden Studierendenkohorten, die zum WS 2015/2016 ein Bachelorstudium aufnehmen, mittels Online-Fragebogenerhebung zu drei Erhebungszeiträumen (zu Beginn des Studiums; nach dem ersten Studienjahr; zum Ende der Regelstudienzeit) befragt. Untersuchungsgegenstand werden dabei nicht nur herkömmliche Leistungsmaße (wie (Abitur-) Noten, Studienleistungen, Studienabbrüche, Studienabschlüsse), sondern insbesondere auch motivationale und lernstrategische Merkmale sein. Eine qualitative Interviewstudie erhebt zudem die Perspektiven der Lehrenden in den Studiengängen um Aufschluss über ihre Qualifikation, Lehrmotivation und berufliche Zielorientierungen sowie Einschätzungen zu den vorfindlichen Kooperationsstrukturen und vorhandenem Bezug der Zusatzkurse zu den anderweitig im Studiengang vorgesehenen Veranstaltungen zu erhalten.

 


 Zuwendungsempfänger:

Universität Bielefeld
Projektleitung: Prof. Dr. E. Wild, Wiebke Esdar

FKZ: 01PB14012
Betrag: 758.616 EUR
Laufzeit: 01.03.2015 bis 28.02.2019

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Elke Wild
+49 521 106-4524
E-Mail

Dokumente

  • Projektflyer

    [PDF - 237,0 kB]

    (URL: http://bmbftest.pt-dlr.de/_media/Projekt_Flyer_HeLGA.pdf)


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